Mittwoch, 16. Juli 2008

Bodenrichtwerte RLP – Statistische Auswertung und Visualisierung mit Google Earth

Das Thema dieser Übung war eine statistische Auswertung und Visualisierung mit Google Earth. Dabei sollten die Bodenrichtwerte ausgewählter Gemeinden in Rheinland-Pfalz aus dem Bodenrichtwerteauskunftssystem RLP herausgesucht werden.

Um ca. 30 Gebiete in Form von Polygonen abzugrenzen, nach den Bodenwerten zu benennen und gleichzeitig einen räumlichen Bezug untereinander herzustellen, entschieden wir uns für die Gemeinden Winnweiler, Lohnsfeld, Imsbach und Münchweiler an der Alsenz.


Da die Bodenwerte als Höhen angegeben werden, entsteht ein dreidimensionales Modell, das niedrige und hohe Bodenpreise deutlich heraushebt. Somit sind Ausreißer, Minimum, Maximum und Mittelwerte erkennbar.

Diese Polygone, sowie deren statistischen Parameter erstellten wir für jede einzelne Gemeinde und als Gesamtübersicht.





Lage- und Streuungsparameter

Lageparameter:

· beziehen sich auf die zentrale Tendenz einer Verteilung

· beschreiben die Lokalisierung des Datenmaterials

· Lageparameter einer statistischen Auswertung einer Stichprobe sind z.B.
- arithmetisches Mittel
- gewichtetes arithmetisches Mittel
- Median

- Modus
- geometrisches Mittel
- harmonisches Mittel

Streuungsparameter:

· beschreiben wie das Datenmaterial auf der Merkmalsachse verteilt ist

· beschreiben die Abweichung der Beobachtungswerte zueinander

· In der deskriptiven Statistik beschreibt man die Streuung mit:

- empirische Varianz

- Spannweite

- Mittlere absolute Abweichung

- Quantile: Mittlerer Quartilsabstand, Dezile, Perzentile

Diskussion:

Zur Untersuchung der statistischen Auswertung der Bodenrichtwerte wurden die Gemeinden Winnweiler, Lohnsfeld, Imsbach und Münchweiler an der Alsenz ausgewählt. Die Bodenpreise der Gemeinde Winnweiler weisen eine große Spannweite auf. Der niedrigste Bodenwert liegt bei 25€/qm , der höchste bei 120€/qm. Vor allem bei den Industriegebieten sind die niedrigen Preise zu erkennen. In der Gemeinde Münchweiler an der Alsenz ist mit 105€/qm ein deutlicher Ausreißer zu erkennen. Das kann daran liegen , dass auf dieser Fläche ein neues Neubaugebiet ausgewiesen wurde.

Die Gesamtansicht macht deutlich, dass die Spannweite der Bodenpreise in diesem relativ kleinen Umfeld erheblich hoch ist. Sie reicht von 25€/qm bis 120€/qm, also einer Differenz von 95€/qm.












































Mittwoch, 7. Mai 2008

QGIS Übung 3 - Gliederung naturräumlicher Einheiten

Bei diesem QGIS - Projekt sollte eine naturräumliche Gliederung auf verschiedenen Ebenen (aufgrund verschiedener Merkmale wie Landschaft, Geografie etc.) erstellt werden.
Als Grundlage diente die Shapefielddatei "Naturraeume" sowie die TK100.

Im ersten Schritt wurden die "Haupteinheitengruppen", deren Maßstab größer als 1:1.000.000 sind, mit eindeutigen Werten klassifiziert und mit einer Transparenz von 70% auf die topographische Karte gelegt.


Im zweiten Schritt wurde mit Hilfe der gleichen Datei nach "Haupteinheiten" klassifiziert. Der Maßstabsbereich liegt hier zwischen 1:500.000 und 1:1.000.000. Die Transparenz beträgt 60%.



Im dritten Schritt werden die "Naturraeume" in "Untereinheiten" klassifiziert, deren Maßstab kleiner als 1:500.000 sind. Auch diesen werden eindeutige Werte zugeordnet und bekommen eine Transparenz von 50%.


Als letzter Schritt werden die Naturschutzgebiete, ebenfalls in Form einer Shapefielddatei, hinzugefügt. Diese werden in drei gleich große Gruppen bzw. Intervalle eingeteilt ('klein', 'mittel', 'groß') und mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet. Der Maßstab geht von 1:1 bis ins Unendliche. Transparenzen liegen hier keine vor.


Hier ist das Endergebnis, wenn alle Layer angeschaltet sind. Es ist zu erkennen, dass nur die "Haupteinheitengruppen" und die "Naturschutzgebiete" dargestellt sind. Das liegt an den unterschiedlichen Maßstäben der einzelnen Layer. Um das gesamte Land Rheinland-Pfalz darstellen zu können, ist nur der kleine Maßstab anwendbar und verdeckt somit die größeren.




Montag, 28. April 2008

Übung 2 - QGIS

In dieser Übung sollte mit dem Quantum - GIS ein kleines Projekt erstellt werden, das folgende Eigenschaften und Inhalte aufweist:
  • Eine topographische Karte im Maßstab 1:100 (TK 100) als Grundlage
  • Karteneinheit: Meter
  • Koordinatensystem: DHDN/ Gauss - Kruger zone 2 (PostGIS SRID: 31466)
  • Verwaltungsgrenzen für Landkreise (rot), Verbandsgemeinden (schwarz) sowie Gemeinden (blau) in verschiedenen Umrandungsstärken
  • Naturschutzgebiete (grün, schraffiert)
  • Beschriftung der Ortsgemeinden und Naturschutzgebiete mit ihren Namen
  • Der Kartenausschnitt hat den Maßstab 1: 7.500

Sonntag, 20. April 2008

Erfahrungen beim Einrichten eines Blogs

Blogger.com ist ein leicht zu bedienendes System, übersichtlich und schnell zu verstehen.
Probleme bereitete mir das Einbringen von Bildern, da sie sich stets am Seitenanfang wiederfanden, wo ich sie gar nicht haben wollte. Ich musste sie stets verkleinern und umher schieben, bis ich sie an der richtigen Stelle hatte. Meine Schriftarten veränderten sich auch oft und waren nur schwer rückgängig zu machen.

Übung 5 - Erstellung eines 3D-Stadtmodells

Mit Hilfe des Google Sketchup - Programms wurde das 3D-Modell konstruiert. Die entzerrten Fassaden aus Übung 4 dienten dabei als Textur für die Gebäude.
Möblierung und Vegetation durfte bei der Modellierung natürlich auch nicht fehlen. Sie standen aus einem Katalog zur Verfügung.
Der Sonnenstand wurde auf den 2.2.2008 um 11:45 Uhr eingestellt.

Dies ist die Gesamtübersicht des modellierten Platzes

Hier ein paar Einzelansichten:



dazu noch ein Vergleich zwischen dem Modell und der Realität (Fußgängerperspektive)


Mittwoch, 16. April 2008

Übung 4 - Bestandsaufnahme und Fassadenentzerrung

Zu bearbeiten war das Mainzer Tor mit den umliegenden Gebäuden der Mannheimer Straße, Mainzer Straße, Ludwigstraße, dem Gersweiler Weg sowie der Haspelstraße.

Die Fotos sollten möglichst orthogonal aufgenommen werden, damit die spätere Bearbeitung leichter fällt.

Hier eine Auswahl der Originalfotos:






und die bearbeiteten Fotos:




Übung 2 - Techniken der Planerstellung, Planlayout

In der 2. Übung sollte eine vorgegebene Plangrundlage koloriert und geplottet werden.

Zunächst werden die verschiedenen Nutzungsarten im Eisenbahnausbesserungswerk Kaiserslautern in Form eines stadtplanerischen Modells dargestellt und anschließend in einem Strukturkonzept konkretisiert .